2. ACL Winter Grand Prix – Fulminanter Start in die Rennsport-Saison 2026

Am 7. März 2026 fiel der Startschuss für die Rennsport-Saison des AC Lüdenscheid – und zwar mit der zweiten Auflage des ACL Winter Grand Prix auf der Kartbahn Cool Runners in Gevelsberg.

Neun Teams mit insgesamt 42 Fahrern stellten sich der Herausforderung des dreistündigen Rennens. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt: vom erfahrenen Kart-Crack bis zum ambitionierten Gelegenheitsfahrer war alles vertreten. Auch beim Alter zeigte sich eine spannende Bandbreite – von 12 Jahren bis knapp über 40 reichte das Feld.

Schon vor dem Start lag Spannung in der Luft. Der Titelverteidiger, die MSC Herten Allstars, waren erneut angereist, um ihren Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Doch der letztjährige Zweitplatzierte TAMY RT by ACL hatte ebenfalls große Ambitionen und machte bereits im Qualifying deutlich, dass er ein ernstes Wort um den Sieg mitreden wollte.

Der AC Lüdenscheid hatte geladen, zum 2. ACL Winter Grand Prix und 42 Fahrer folgten der Einladung!

Mit den Fahrern Timo, Alessandro, Marlon und Yannik setzte das Team TAMY RT ein klares Zeichen und setzte die Konkurrenz unter Druck. Dennoch zeigte der Titelverteidiger aus Herten seine Klasse und sicherte sich knapp die Pole Position. TAMY RT musste sich mit Startplatz zwei zufriedengeben – der Abstand war jedoch hauchdünn.

Auch die übrigen Teams präsentierten sich im Qualifying in starker Form. Doch allen war klar: Drei Stunden Renndistanz verlangen nicht nur Tempo, sondern auch Strategie und Kondition.

Aufmerksam folgten die jüngsten Fahrer im Feld dem Fahrerbriefing - von Aufregung keine Spur!

Spannung über die gesamte Distanz

Beim Start konnte Herten seine Pole Position behaupten und setzte sich zunächst an die Spitze des Feldes. Dahinter lauerte TAMY RT auf Platz zwei und hielt den Druck konstant hoch.

Die folgenden drei Rennstunden waren geprägt von taktischen Entscheidungen, schnellen Fahrerwechseln und hoher Konzentration. Neben den regulären Boxenstopps wurden die Karts im laufenden Rennen sogar zweimal „fliegend“ gegen frisch betankte Fahrzeuge ausgetauscht – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Fahrer.

Im Laufe des Rennens gelang es dem Team aus Herten zunächst, den Vorsprung deutlich auszubauen. Lange sah es nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch in der zweiten Rennhälfte begann das Rennen noch einmal eine völlig neue Dynamik zu entwickeln.

In der Boxengasse wurde gefachsimpelt, analysiert und bis zur letzten Sekunde an der optimalen Strategie gearbeitet – natürlich mit fachkundigem Rat.

Die Aufholjagd

Mit dem Fahrerwechsel auf Alessandro kam frischer Schwung ins Rennen. In seinem rund 50-minütigen Stint drehte er konstant schnelle Runden und holte Stück für Stück auf das führende Team auf. Der Abstand schrumpfte spürbar.

Als Alessandro das Kart an Timo übergab, war TAMY RT wieder in Schlagdistanz. Die Lüdenscheider witterten ihre Chance.

Beim letzten Fahrerwechsel übernahm schließlich Yannik das Steuer. Der Rückstand auf die Spitze betrug inzwischen praktisch null Sekunden. Von Beginn an setzte er den führenden Fahrer Max Grün vom Team Herten unter massiven Druck.

Die Stimmung im Team war hervorragend – und der ACL hatte für die zweite Rennhälfte taktisch alles richtig gemacht. Ein gutes Gefühl, wenn die Strategie aufgeht!

Runde um Runde tastete er sich heran, analysierte jede Linie und nutzte schließlich eine passende Gelegenheit für ein sauberes Überholmanöver. Doch Herten zeigte erneut seine Klasse und konterte wenige Kurven später.

Die Entscheidung war vertagt – aber nicht aufgehoben.

Der entscheidende Angriff

Yannik blieb hartnäckig an der Stoßstange des Führenden. Minuten später folgte der nächste Angriff – diesmal erfolgreich. Mit entschlossener Linienwahl übernahm er die Führung und verteidigte sie konsequent.

Die letzten 13 Minuten des Rennens wurden zu einem echten Kraftakt. Doch beflügelt von der Führung baute er den Vorsprung Runde für Runde aus und brachte schließlich einen Abstand von 15 Sekunden ins Ziel.

Platz 1 – der Sieg geht nach Lüdenscheid!

Happy, erschöpft und unglaublich stolz auf die überragende Teamleistung des ACL – gemeinsam auf dem Treppchen mit den Teams Herten Allstars und Rocket R HAC.

Motorsport mit Leidenschaft

Neben dem Siegerteam zeigten auch alle anderen Mannschaften beeindruckende Leistungen. Der ACL Winter Grand Prix lebt von der besonderen Mischung seines Fahrerfeldes: junge Talente, erfahrene Fahrer und motorsportbegeisterte Freizeitpiloten kämpfen hier gemeinsam um jede Position.

Gerade diese Vielfalt macht den Reiz des Rennens aus – und sorgt für spannende Rennen, fairen Wettbewerb und jede Menge Leidenschaft auf der Strecke.

Die Youngster des AC Lüdenscheid zeigten eine starke Teamleistung – strukturiert und sauber in der Boxengasse garbeitet und konstant schnell gefahren. Da schlummert großes Potenzial für die kommende Saison!
Eine Mischung aus jugendlicher Unerschrockenheit und väterlicher Erfahrung prägte das dritte Team des ACL – und der Stolz war groß, die komplette 3-Stunden-Distanz gemeinsam gemeistert zu haben.

Fortsetzung folgt

Nach diesem packenden Rennen steht bereits fest:

Die 3. Auflage des ACL Winter Grand Prix wird kommen – und einige Teams haben ihre Teilnahme bereits angekündigt.

Der Countdown für das nächste Kapitel ist also bereits gestartet.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an der Startlinie!

AC Lüdenscheid stellt Weichen für die Zukunft

Kontinuität im Vorstand – Yannik Bohmann rückt nach

Im Festzentrum Hohe Steinert blickte der AC Lüdenscheid im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück – und stellte zugleich die personellen Weichen für die kommende Saison.

Der alte und neue 1. Vorsitzende Holger Nikklas führte gewohnt durch die Versammlung.

Nach den Berichten aus den einzelnen Abteilungen stand vor allem die turnusmäßige Wahl des Vorstands im Fokus. Dabei setzt der Club auf bewährte Kontinuität:
Holger Niklas wurde erneut als 1. Vorsitzender bestätigt. Ebenso bleiben Erik Postma als Sportleiter sowie Heiko Kölz als Schriftführer in ihren Funktionen.

Der aktuelle Vorstand des AC Lüdenscheid e.V.: Jörg Schadde, Yannik Bohmann, Erik Postma, Holger Niklas, Thorsten Bohmann, Kaspar Schulte, und Heiko Kölz (v.l.).

Nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit verabschiedete sich jedoch Bernd Aurisch aus dem Gremium. Er hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nicht erneut kandidieren zu wollen. Für ihn rückt mit Yannik Bohmann ein bekanntes Gesicht in den Vorstand nach. Der bisherige Trainer der Jugendabteilung übernimmt künftig Verantwortung auf Vorstandsebene.

„Bernd hat unseren Verein über viele Jahre hinweg mitgeprägt. Für diesen Einsatz gebührt ihm großer Dank“, würdigte der Vorsitzende Holger Niklas die Verdienste des scheidenden Beisitzers.

Aufmerksam und interessiert folgte man den Ausführungen und Vorträgen an diesem Abend.

Sportliche Auszeichnung mit Symbolcharakter

Ein besonderer Moment der Versammlung war erneut die Verleihung des Rolf-Krepschik-Wanderpokals, der für außergewöhnliche sportliche Leistungen steht. Titelverteidiger Maarten Postma musste den Pokal in diesem Jahr weiterreichen – und tat dies mit sichtlicher Freude.

Neuer Preisträger ist Mika Kroczak, der mit einer starken Saison überzeugte und sich die Auszeichnung mehr als verdient sicherte.

Mika Kroczak sicherte sich mit einer respektablen Saisonleistung den Rolf-Krepschik-Wanderpokal.

Startschuss für die neue Saison

Nach der Versammlung richtet sich der Blick bereits wieder nach vorn:
Am 7. März beginnt für den ADAC-Ortsclub aus Lüdenscheid die neue Rennsaison. Mit frischer Energie im Vorstand und sportlichem Ehrgeiz auf der Strecke startet der ACL motiviert ins neue Motorsportjahr.

Projekt GREEN ROCKET

Was mit der lustigen Idee – dem elektrischen Motorisieren eines Bobby-Cars – begann, wurde schnell zu einem Projekt mit klarem Ziel: die Teilnahme am Sichtungslehrgang des ADAC Nordrhein und ADAC Westfalen für das ADAC Junior Team – und 2026 auch die Teilnahme am „ADAC Kart Rookies Cup“.
Damit war das Projekt GREEN ROCKET offiziell gestartet!

Aber der Reihe nach:

Nico, der seine Leidenschaft für das Kartfahren beim AC Lüdenscheid im Kartslalom entdeckt hat, findet zunehmend Spaß an Kurvendrifts und Highspeed. Im Kartslalom verbessert er sich stetig, kommt immer besser zurecht und steigert kontinuierlich seinen Speed.

Die Saison konnte Nico in der Westfalenmeisterschaft mit Platz 17 und in der darauffolgenden NRW-Meisterschaft mit Platz 26 abschließen. Eine beachtliche Leistung, zu der wir gratulieren!

Doch das Fieber, ein motorisiertes Gefährt unter dem Hintern zu haben, wurde immer stärker. Und es sollte nicht nur beim Kartslalom bleiben! Gemeinsam mit Papa Stephan entstand die Idee, ein Bobby-Car zu elektrifizieren – gesagt, getan. Nur ein paar Abende später rollte das Bobby-Car los – und das mit beachtlichem Tempo!

Nico ist zufrieden, aber die Leistung könnte größer sein!

Damit war klar: Es muss etwas Schnelleres her! Ein gebrauchtes Kart wurde organisiert, komplett zerlegt, der Motor überholt, das Chassis neu aufgebaut – kurzum: es folgte ein Komplettumbau. Das erklärte Ziel: erfolgreiche Teilnahme am Sichtungslehrgang des ADAC!

Sieht trauriger aus, als es ist!
Ordentlich Ersatzteile gab es auch!

In etlichen Abendstunden wurde am Projekt GREEN ROCKET geschraubt und getüftelt. Die Zeit drängte – doch Papa Stephan behielt die Ruhe. 

Unterstützt wurden die beiden von Alessandro Schröder, der sowohl beim Schrauben half als auch beim Training eine wichtige Rolle spielte. Nach einigen intensiven Feintuning-Sessions wurde das Kart auf die Probe gestellt – und: das Material hielt!

Vor der Praxis gab es noch ordentlich Theorie!

Dann war es so weit: der Sichtungslehrgang stand an! Nico spulte konzentriert und sicher Runde um Runde ab – trotz teilweise heftigem Regen. Alles lief wie am Schnürchen und am Ende des Tages war die Stimmung einhellig: Nico – klatschnass, aber happy. Papa Stephan – erleichtert. Alessandro – stolz!

Sichtungslehrgang: Das Gerät war neu, der Asphalt vertraut – und alles lief wie am Schnürchen!

Ob die Jury es genauso sieht und Nico es ins ADAC Team schafft? Die Rückmeldung steht noch aus.
Was aber schon feststeht: Nico wird 2026 in der Serie „ADAC Kart Rookies Cup“ an den Start gehen!

Projekt GREEN ROCKET: Mission checked

Winter-Pause Jugendgruppe

Bohmanns Meisterstück mit Hürden – STT-Saison 2025 endet mit Triumph in Division 4

Die Saison 2025 der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) fand am 19. Oktober ihr großes Finale – und sie endete, wie Motorsport-Geschichten am liebsten geschrieben werden: mit einem dramatischen Showdown, emotionalen Wendungen und einem hart erkämpften Titelgewinn.

Hoch emotionale Siegerehrung – das Saisonziel nicht nur erreicht, sondern übertroffen! Mit harter Arbeit, Teamgeist und Präzision auf den Punkt gefahren: Ein Saisonfinale, das in Erinnerung bleibt. – Bild: Glatzel Racing

Was zu Beginn des Jahres lediglich als kleiner Ausflug in den Tourenwagensport geplant war, entwickelte sich zu einem durchgehend gefahrenen und am Ende sogar meisterlich gekrönten STT-Abenteuer. Ursprünglich waren nur vier von zwölf Läufen im Kalender vorgesehen – doch dank des Engagements mehrerer Partner und Sponsoren konnte das Programm auf die komplette Saison ausgeweitet werden. Eine Entscheidung mit Weitsicht – und einem goldenen Ausgang.

Spannung bis zum letzten Rennen

Das finale Wochenende am Nürburgring war nichts für schwache Nerven. Die Zielvorgabe war klar: Zwei solide zweite Plätze hinter dem überlegenen Mini R56 von Wehlandt sollten reichen, um den Titel in Division 4 zu sichern. Dass dieser Plan in einem wahren Motorsport-Drama gipfeln würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand.

Im ersten Qualifying wurde mit einer persönlichen Bestzeit von 2:18,2 Minuten ein solides Fundament gelegt. Der Start in Rennen 1 gelang – ein früher Vorsprung vor Kira Gerspacher war schnell herausgefahren. Doch dann der Rückschlag: Ein Riss in der Antriebswelle bedeutete das sofortige Aus. In der Boxengasse herrschte Ernüchterung, das Team war am Boden – der krönende Saisonabschluss am Nürburgring schien geplatzt.

Doch der Motorsport schreibt seine eigenen Geschichten. Nach Rennende wurde die Konkurrentin Kira Gerspacher disqualifiziert – eine verspätete Boxenstopp-Anweisung kostete sie die Platzierung. Somit war für den kommenden Sonntag wieder alles offen.

Dramatik pur in der Boxengasse! Geplanter Boxenstopp – Technik-Check unter Hochspannung: Wird die Hardware bis zur Zieldurchfahrt standhalten? Die Mechaniker arbeiteten konzentriert, prüften jedes Detail. Nach dem erlösenden grünen Licht aus der Werkstatt hieß es: cool bleiben, fokussieren, und Vollgas bis zur Zielflagge. – Foto: Patrick Holzer

Comeback im Stil eines Champions

Das Team mobilisierte über Nacht alle Kräfte. Am Sonntag stand ein technisch einwandfreies Fahrzeug bereit – und Bohmann lieferte. Im zweiten Qualifying unterbot er seine Zeit aus Lauf 1 deutlich und brannte mit 2:16,8 Minuten ein Ausrufezeichen in den Asphalt. Das abschließende Rennen verlangte erneut volle Konzentration, doch mit einem starken Platz 2 sicherte er sich den Divisionstitel – und als Krönung obendrauf den Vize-Juniorenmeistertitel.

Cool im Cockpit, fokussiert bis ins letzte Detail – und dennoch: das Hoffen blieb! Wird das Material halten, was die Boxencrew versprochen hatte? Fahren am Limit, während im Rückspiegel konstant Druck kam – Kira Gerspacher im Mini ließ keine Ruhepause zu. – Foto: Patrick Holzer

Dominanz, Disziplin und Dankbarkeit

Die Saisonbilanz spricht für sich: neun Siege in den ersten neun Rennen, gefolgt von zwei technischen Ausfällen und einem zweiten Platz – ohne einen einzigen Fahrfehler. Eine beeindruckende Konstanz, die in der STT mit hochkarätiger Konkurrenz keineswegs selbstverständlich ist.

Dass dieses Projekt über die volle Saison realisiert werden konnte, war vor allem dem Einsatz zahlreicher Unterstützer zu verdanken. Ohne das finanzielle Rückgrat von Getränke Linnepe, Becker Rönsahl – Hoch- & Ingenieurbau, Gartenbau Hohlfeld, der Spezial Tourenwagen Trophy Driving Academy by H&R Spezialfedern sowie mehreren stillen Förderern im Hintergrund wäre dieses Kapitel Motorsport nicht geschrieben worden.

Der Champion und sein Team – allesamt Gewinner! Ein starkes Jahr, ein starker Zusammenhalt: Die Crew von Glatzel Racing feiert gemeinsam mit ihrem Fahrer den Titel in Division 4 der STT. – Foto: Glatzel Racing

Großer Dank gebührt auch dem Team hinter Yannik Bohmann: Technik, Betreuung und Strategie griffen über zwölf Rennwochenenden ineinander wie ein fein abgestimmtes Getriebe.

Im Parc Fermé fielen die letzten Spannungen – Emotion pur! Mama und Papa Bohmann gehörten zu den ersten Gratulanten und lagen ihrem Sohn Yannik in den Armen. Sie hatten ihn durch die gesamte Saison begleitet – mit Herz, Rückhalt und voller Unterstützung. – Foto: Patrick Holzer

Am Ende bleibt mehr als nur ein Titel: Es bleibt das Gefühl, Teil einer Saison gewesen zu sein, die mit Herz, Verstand und maximalem Einsatz gefahren wurde.

Die STT 2025 ist Geschichte – und für Yannik Bohmann bleibt sie ein persönliches Meisterwerk.

Caravan-Wiegeaktion beim AC Lüdenscheid – Sicherheit hat Gewicht!

Richtig beladen, sicher ankommen – unter diesem Motto fand am 13. September 2025 die erste Caravan-Wiegeaktion des AC Lüdenscheid e.V. in Kooperation mit dem ADAC Westfalen statt.

Langsam und behutsam musste die Waage überfahren werden, um das jeweilige Achsgewicht zu ermitteln.

Trotz herbstlich kühlem Wetter und anhaltendem Regen fanden sich zahlreiche Camper auf dem Schützenplatz Hohe Steinert ein, um ihre Wohnwagen und Wohnmobile wiegen zu lassen. Die Aktion verfolgte ein klares Ziel: Sensibilisierung für das tatsächliche Fahrzeuggewicht – denn Überladung ist und bleibt eines der meistunterschätzten Risiken im Straßenverkehr.

Alles im Blick – gekonnt und mit Übersicht wurden die Fahrerinnen und Fahrer durch die Aktion geleitet.

Zwei erfahrene Prüftechniker des ADAC Westfalen waren mit einer mobilen Schwerlastwaage vor Ort und ermöglichten eine präzise Ermittlung der Achslasten sowie des Gesamtgewichts – radgenau und zuverlässig. Die Teilnehmenden erhielten neben einem schriftlichen Wiegeprotokoll auch wertvolle Hinweise zum sicheren Beladen, zur richtigen Lastverteilung und zur technischen Fahrzeugkontrolle.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Bei Heißgetränken und Snacks blieb Raum für Gespräche, Austausch und Fragen rund ums Camping – ganz in der gewohnt familiären Atmosphäre des AC Lüdenscheid.

Egal, ob Wohnmobil mit zwei oder drei Achsen oder Wohnwagen-Gespann mit vier Achsen – gewogen wurde alles!

Wichtiges Zeichen für mehr Sicherheit auf Reisen

Viele Wohnmobil- und Caravan-Besitzer waren überrascht, wie nah sie trotz scheinbar „leichter Beladung“ an die zulässigen Grenzen herankamen. Umso wichtiger war diese Aktion – nicht nur zur Information, sondern zur Bewusstseinsbildung. Denn: Nicht nur Geschwindigkeit, auch Überladung kann zur Gefahr werden – insbesondere bei längeren Touren oder Auslandsreisen, wo teils empfindliche Strafen drohen.

Unser Fazit:
Eine rundum gelungene Premiere!
Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, waren sich alle Beteiligten einig: Diese Aktion war wichtig, sinnvoll – und muss wiederholt werden!

Alle Fahrzeugdaten und jedes Ergebnis wurden genau erfasst und anschließend ausgewertet.

Daher steht fest:
Zum Start der Campingsaison 2026 wird es eine Neuauflage der Caravan-Wiegeaktion geben!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern, dem Team des ADAC Westfalen und natürlich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die trotz Regen den Weg zu uns gefunden haben.
Bleibt sicher unterwegs – und achtet aufs Gewicht!

Sommerpause der ACL Jugendgruppe

Unser Clubabend im Juni – man, war das schön!

Bei traumhaftem Wetter und einem herrlichen Sonnenuntergang haben wir unseren monatlichen Clubabend im Festzentrum Hohe Steinert verbracht – und er war wieder einmal ein voller Erfolg!

Wir saßen gesellig an einem langen Tisch auf der Terrasse, der im Laufe des Abends sogar verlängert werden musste – insgesamt 17 Mitglieder waren dabei. Und genau das macht unseren AC Lüdenscheid aus: Hier zählt das Miteinander. Keine Grüppchen, kein Getuschel – stattdessen offene Gespräche, ehrlicher Austausch und echtes Interesse aneinander.

Die Themen? So vielfältig wie unsere Mitglieder: Von Camping und Caravaning über Rennwagen und Track-Tools bis hin zum immer wieder unterhaltsamen Blick in die gute alte Zeit. Es wurde gelacht, diskutiert, erinnert – und wie immer: miteinander statt nebeneinander.

Wir laden alle Mitglieder – und auch interessierte Gäste – herzlich ein, dabei zu sein!
Denn unser Clubabend lebt von der Gemeinschaft!

Save the Date:
Der Clubabend findet immer am 2. Donnerstag des Monats im Festzentrum Hohe Steinert statt.
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

Was für ein Event! – Die AC Lüdenscheid Sandwich Challenge!

Kurzfristig gestartet, mit Vollgas durchgezogen und am Ende fulminant durchs Ziel gerauscht:
Die AC Lüdenscheid Sandwich Challenge war ein echtes Highlight abseits der Strecke!

Da wir auf unserem Ausweich-Trainingsgelände bei XXXLutz leider keine Möglichkeit hatten, unsere heißgeliebte Trainingswurst zuzubereiten, mussten wir auf das gute alte Schnittchen zurückgreifen. Klar war: Das musste mehr sein als eine trockene Knifte aus der Brotdose – wir wollten das weltbeste Sandwich sehen!

Also haben wir kurzerhand die Sandwich Challenge ausgerufen:

Fresh & Handmade: Gesucht wurde das kreativste, leckerste, optisch überzeugendste Sandwich im Fahrerlager!
Und ja – es gab was zu gewinnen: einen Überraschungspreis für das beste Bütterchen des Tages!

Und dann ging’s los – und wie!
Ab 8:00 Uhr morgens lief unser WhatsApp-Kanal heiß. Die ersten Bilder rollten ein, die Konkurrenz war riesig – und das Niveau? Maximal hoch!

Wir sprechen hier auch von Sandwich Variationen u. a. mit Lachs, Avocado, schwarzem Sesam – in perfektem Design, bei denen man dachte: Die kommen direkt aus der Feinkostküche!

Sogar vom Wörthersee in Österreich schickte ein Teilnehmer seine Version einer „Jause“ – eigenwillig in der Anmutung, aber definitiv mit Herz gemacht!

Zurück in Lüdenscheid beeindruckten neben den Klassikern besonders die Eigenkreationen im ACL-Design, kreative Kombinationen, liebevolle Details und schlichtweg jede Menge Leidenschaft fürs Pausenbrot.

Fazit der Jury: Sprachlos. Begeistert. Hungrig.

Die Entscheidung war so schwer, dass kurzerhand zwei zusätzliche Kreativpreise vergeben wurden – denn beim ACL zählt nicht nur Leistung, sondern auch Stil!

Und das sind unsere Sieger:
🥇 Platz 1: Junis – für den „Tower of Toast“, auch bekannt als „Rachensperre Royal“

🥈 Platz 2: Luis – mit dem „Sandwich à la Feinkost Käfer“

🥉 Platz 3: Julian – für den „Green Ham & Cheese Smash Toast“

 🏵️ Kreativpreise:
Unsere Sandwiches waren nicht nur lecker, sondern auch echte Hingucker – und hier kamen Henry und Jesse ins Spiel.

Beide präsentierten ihre Brotkunstwerke im original ACL-Design – mit liebevollen Details, kreativer Anordnung und richtig viel Herz.
Kurz gesagt: Hier traf Brot auf Branding – und dafür gab’s verdient den Kreativpreis der Jury!
Diese beiden Kreationen zeigten eindrucksvoll, dass nicht nur auf der Strecke Präzision und Stil gefragt sind, sondern das auch beim Sandwich mit Leidenschaft und Liebe zum Verein gearbeitet wurde.

Ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmer – das war einfach nur kreativ, köstlich und voller Teamspirit!

Diese Challenge war ein echtes Highlight – und wer weiß, vielleicht wird daraus eine neue Tradition im ACL-Kalender…

Saisonstart in Rüthen – Rutschpartie mit Lerneffekt

Auf geht’s! Die neue Saison ist gestartet und mit ihr auch der erste Renntag in Rüthen. Die Wetterprognosen waren schon im Vorfeld alles andere als vielversprechend – und so kam es dann auch: kalt, nass und rutschig – echtes Racing-Wetter für Hartgesottene.

Die Strecke in Rüthen ist berüchtigt dafür, bei Nässe zur echten Herausforderung zu werden – und diesmal hatte sie ihren rutschigen Ruf mehr als verdient. Die Wolken öffneten sich, und was folgte, war eine Gischt-Schlacht: Die Fahrer hatten trotz Regenbereifung massiv mit der Kontrolle der Karts zu kämpfen, und die Zuschauer bekamen nicht nur kalte Füße, sondern auch eine Show voller fliegender Pylonen geboten.

Unser Trainerteam hatte im Vorfeld alles gegeben, um die Fahrer bestmöglich auf die Bedingungen einzustellen. Doch zwischen Theorie und Praxis lagen diesmal Regenbäche – ob es nun an der Nervosität beim ersten Rennen der Saison lag, am nassen Asphalt oder schlicht am Wunsch, vor so vielen Zuschauern direkt zu glänzen – wer weiß.

Ein besonderes Novum in diesem Jahr: Neben den klassischen Verbrenner-Karts kam nun auch erstmals das E-Kart zum Einsatz. Während beim Verbrenner die Leistung „sanft“ ansteigt, bringt das E-Kart die volle Power direkt auf den Asphalt.
Auf trockener Strecke schon anspruchsvoll, war es bei den nassen Bedingungen in Rüthen eine echte Kunst, das Gaspedal gefühlvoll zu bedienen. Wer es übertrieb, drehte im Nullkommanichts einen Donut – und davon gab’s an diesem Tag genug, bei allen Teams!

Die wichtigste Erkenntnis des Tages:
Im Regen fährt man nicht aggressiv, sondern mit Gefühl – vor allem, was das Gas betrifft.

Trotz aller Widrigkeiten gab es auch starke Ergebnisse aus ACL-Sicht:
🏆 Jesse fuhr einen fantastischen 3. Platz in seiner Klasse ein – Podium!
🏆 Felix, Julian, Rafael, Vince und Georgios platzierten sich allesamt in den Top 10 ihrer Klassen – Respekt!

Auch wenn es für viele nicht nach Plan lief, war eins spürbar:
Alle haben ihr Bestes gegeben! Und das zählt!
Die Stimmung im Team blieb durchweg positiv. Selbst wenn’s mal nicht so lief, wie Fahrer oder Trainer es sich vorgestellt hatten, wurde im Fahrerlager nicht der Kopf hängengelassen – sondern der Helm wieder aufgesetzt und weitergemacht.

Eine weitere Herausforderung an diesem Renntag: Ab sofort fährt jeder Fahrer vier Runden statt drei. Klingt erstmal nach „nur einer Runde mehr“, verlängert aber den Renntag deutlich – und das merkten nicht nur die Fahrer, sondern auch die mitgereisten Fans.

Willkommen im echten Renntempo der neuen Saison!

Fazit:
Der Saisonauftakt war hart, lehrreich – und trotzdem voller Motivation!
Jetzt heißt es: Blick nach vorn, aus den Fehlern lernen und beim nächsten Rennen zeigen, was wirklich in euch steckt!