Am 7. März 2026 fiel der Startschuss für die Rennsport-Saison des AC Lüdenscheid – und zwar mit der zweiten Auflage des ACL Winter Grand Prix auf der Kartbahn Cool Runners in Gevelsberg.
Neun Teams mit insgesamt 42 Fahrern stellten sich der Herausforderung des dreistündigen Rennens. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt: vom erfahrenen Kart-Crack bis zum ambitionierten Gelegenheitsfahrer war alles vertreten. Auch beim Alter zeigte sich eine spannende Bandbreite – von 12 Jahren bis knapp über 40 reichte das Feld.
Schon vor dem Start lag Spannung in der Luft. Der Titelverteidiger, die MSC Herten Allstars, waren erneut angereist, um ihren Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Doch der letztjährige Zweitplatzierte TAMY RT by ACL hatte ebenfalls große Ambitionen und machte bereits im Qualifying deutlich, dass er ein ernstes Wort um den Sieg mitreden wollte.
Der AC Lüdenscheid hatte geladen, zum 2. ACL Winter Grand Prix und 42 Fahrer folgten der Einladung!
Mit den Fahrern Timo, Alessandro, Marlon und Yannik setzte das Team TAMY RT ein klares Zeichen und setzte die Konkurrenz unter Druck. Dennoch zeigte der Titelverteidiger aus Herten seine Klasse und sicherte sich knapp die Pole Position. TAMY RT musste sich mit Startplatz zwei zufriedengeben – der Abstand war jedoch hauchdünn.
Auch die übrigen Teams präsentierten sich im Qualifying in starker Form. Doch allen war klar: Drei Stunden Renndistanz verlangen nicht nur Tempo, sondern auch Strategie und Kondition.
Aufmerksam folgten die jüngsten Fahrer im Feld dem Fahrerbriefing - von Aufregung keine Spur!
Spannung über die gesamte Distanz
Beim Start konnte Herten seine Pole Position behaupten und setzte sich zunächst an die Spitze des Feldes. Dahinter lauerte TAMY RT auf Platz zwei und hielt den Druck konstant hoch.
Die folgenden drei Rennstunden waren geprägt von taktischen Entscheidungen, schnellen Fahrerwechseln und hoher Konzentration. Neben den regulären Boxenstopps wurden die Karts im laufenden Rennen sogar zweimal „fliegend“ gegen frisch betankte Fahrzeuge ausgetauscht – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Fahrer.
Im Laufe des Rennens gelang es dem Team aus Herten zunächst, den Vorsprung deutlich auszubauen. Lange sah es nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch in der zweiten Rennhälfte begann das Rennen noch einmal eine völlig neue Dynamik zu entwickeln.
In der Boxengasse wurde gefachsimpelt, analysiert und bis zur letzten Sekunde an der optimalen Strategie gearbeitet – natürlich mit fachkundigem Rat.
Die Aufholjagd
Mit dem Fahrerwechsel auf Alessandro kam frischer Schwung ins Rennen. In seinem rund 50-minütigen Stint drehte er konstant schnelle Runden und holte Stück für Stück auf das führende Team auf. Der Abstand schrumpfte spürbar.
Als Alessandro das Kart an Timo übergab, war TAMY RT wieder in Schlagdistanz. Die Lüdenscheider witterten ihre Chance.
Beim letzten Fahrerwechsel übernahm schließlich Yannik das Steuer. Der Rückstand auf die Spitze betrug inzwischen praktisch null Sekunden. Von Beginn an setzte er den führenden Fahrer Max Grün vom Team Herten unter massiven Druck.
Die Stimmung im Team war hervorragend – und der ACL hatte für die zweite Rennhälfte taktisch alles richtig gemacht. Ein gutes Gefühl, wenn die Strategie aufgeht!
Runde um Runde tastete er sich heran, analysierte jede Linie und nutzte schließlich eine passende Gelegenheit für ein sauberes Überholmanöver. Doch Herten zeigte erneut seine Klasse und konterte wenige Kurven später.
Die Entscheidung war vertagt – aber nicht aufgehoben.
Der entscheidende Angriff
Yannik blieb hartnäckig an der Stoßstange des Führenden. Minuten später folgte der nächste Angriff – diesmal erfolgreich. Mit entschlossener Linienwahl übernahm er die Führung und verteidigte sie konsequent.
Die letzten 13 Minuten des Rennens wurden zu einem echten Kraftakt. Doch beflügelt von der Führung baute er den Vorsprung Runde für Runde aus und brachte schließlich einen Abstand von 15 Sekunden ins Ziel.
Platz 1 – der Sieg geht nach Lüdenscheid!
Happy, erschöpft und unglaublich stolz auf die überragende Teamleistung des ACL – gemeinsam auf dem Treppchen mit den Teams Herten Allstars und Rocket R HAC.
Motorsport mit Leidenschaft
Neben dem Siegerteam zeigten auch alle anderen Mannschaften beeindruckende Leistungen. Der ACL Winter Grand Prix lebt von der besonderen Mischung seines Fahrerfeldes: junge Talente, erfahrene Fahrer und motorsportbegeisterte Freizeitpiloten kämpfen hier gemeinsam um jede Position.
Gerade diese Vielfalt macht den Reiz des Rennens aus – und sorgt für spannende Rennen, fairen Wettbewerb und jede Menge Leidenschaft auf der Strecke.
Die Youngster des AC Lüdenscheid zeigten eine starke Teamleistung – strukturiert und sauber in der Boxengasse garbeitet und konstant schnell gefahren. Da schlummert großes Potenzial für die kommende Saison!
Eine Mischung aus jugendlicher Unerschrockenheit und väterlicher Erfahrung prägte das dritte Team des ACL – und der Stolz war groß, die komplette 3-Stunden-Distanz gemeinsam gemeistert zu haben.
Fortsetzung folgt
Nach diesem packenden Rennen steht bereits fest:
Die 3. Auflage des ACL Winter Grand Prix wird kommen – und einige Teams haben ihre Teilnahme bereits angekündigt.
Der Countdown für das nächste Kapitel ist also bereits gestartet.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an der Startlinie!
https://www.ac-luedenscheid.de/wp-content/uploads/2023/05/Ac-Lued-logo-1-300x138.png00Adminhttps://www.ac-luedenscheid.de/wp-content/uploads/2023/05/Ac-Lued-logo-1-300x138.pngAdmin2026-03-08 17:50:542026-03-08 18:13:302. ACL Winter Grand Prix – Fulminanter Start in die Rennsport-Saison 2026
Kontinuität im Vorstand – Yannik Bohmann rückt nach
Im Festzentrum Hohe Steinert blickte der AC Lüdenscheid im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück – und stellte zugleich die personellen Weichen für die kommende Saison.
Der alte und neue 1. Vorsitzende Holger Nikklas führte gewohnt durch die Versammlung.
Nach den Berichten aus den einzelnen Abteilungen stand vor allem die turnusmäßige Wahl des Vorstands im Fokus. Dabei setzt der Club auf bewährte Kontinuität: Holger Niklas wurde erneut als 1. Vorsitzender bestätigt. Ebenso bleiben Erik Postma als Sportleiter sowie Heiko Kölz als Schriftführer in ihren Funktionen.
Der aktuelle Vorstand des AC Lüdenscheid e.V.: Jörg Schadde, Yannik Bohmann, Erik Postma, Holger Niklas, Thorsten Bohmann, Kaspar Schulte, und Heiko Kölz (v.l.).
Nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit verabschiedete sich jedoch Bernd Aurisch aus dem Gremium. Er hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nicht erneut kandidieren zu wollen. Für ihn rückt mit Yannik Bohmann ein bekanntes Gesicht in den Vorstand nach. Der bisherige Trainer der Jugendabteilung übernimmt künftig Verantwortung auf Vorstandsebene.
„Bernd hat unseren Verein über viele Jahre hinweg mitgeprägt. Für diesen Einsatz gebührt ihm großer Dank“, würdigte der Vorsitzende Holger Niklas die Verdienste des scheidenden Beisitzers.
Aufmerksam und interessiert folgte man den Ausführungen und Vorträgen an diesem Abend.
Sportliche Auszeichnung mit Symbolcharakter
Ein besonderer Moment der Versammlung war erneut die Verleihung des Rolf-Krepschik-Wanderpokals, der für außergewöhnliche sportliche Leistungen steht. Titelverteidiger Maarten Postma musste den Pokal in diesem Jahr weiterreichen – und tat dies mit sichtlicher Freude.
Neuer Preisträger ist Mika Kroczak, der mit einer starken Saison überzeugte und sich die Auszeichnung mehr als verdient sicherte.
Mika Kroczak sicherte sich mit einer respektablen Saisonleistung den Rolf-Krepschik-Wanderpokal.
Startschuss für die neue Saison
Nach der Versammlung richtet sich der Blick bereits wieder nach vorn: Am 7. März beginnt für den ADAC-Ortsclub aus Lüdenscheid die neue Rennsaison. Mit frischer Energie im Vorstand und sportlichem Ehrgeiz auf der Strecke startet der ACL motiviert ins neue Motorsportjahr.
https://www.ac-luedenscheid.de/wp-content/uploads/2023/05/Ac-Lued-logo-1-300x138.png00Adminhttps://www.ac-luedenscheid.de/wp-content/uploads/2023/05/Ac-Lued-logo-1-300x138.pngAdmin2026-03-05 19:36:152026-03-05 20:00:41AC Lüdenscheid stellt Weichen für die Zukunft
Was mit der lustigen Idee – dem elektrischen Motorisieren eines Bobby-Cars – begann, wurde schnell zu einem Projekt mit klarem Ziel: die Teilnahme am Sichtungslehrgang des ADAC Nordrhein und ADAC Westfalen für das ADAC Junior Team – und 2026 auch die Teilnahme am „ADAC Kart Rookies Cup“. Damit war das Projekt GREEN ROCKET offiziell gestartet!
Aber der Reihe nach:
Nico, der seine Leidenschaft für das Kartfahren beim AC Lüdenscheid im Kartslalom entdeckt hat, findet zunehmend Spaß an Kurvendrifts und Highspeed. Im Kartslalom verbessert er sich stetig, kommt immer besser zurecht und steigert kontinuierlich seinen Speed.
Die Saison konnte Nico in der Westfalenmeisterschaft mit Platz 17 und in der darauffolgenden NRW-Meisterschaft mit Platz 26 abschließen. Eine beachtliche Leistung, zu der wir gratulieren!
Doch das Fieber, ein motorisiertes Gefährt unter dem Hintern zu haben, wurde immer stärker. Und es sollte nicht nur beim Kartslalom bleiben! Gemeinsam mit Papa Stephan entstand die Idee, ein Bobby-Car zu elektrifizieren – gesagt, getan. Nur ein paar Abende später rollte das Bobby-Car los – und das mit beachtlichem Tempo!
Nico ist zufrieden, aber die Leistung könnte größer sein!
Damit war klar: Es muss etwas Schnelleres her! Ein gebrauchtes Kart wurde organisiert, komplett zerlegt, der Motor überholt, das Chassis neu aufgebaut – kurzum: es folgte ein Komplettumbau. Das erklärte Ziel: erfolgreiche Teilnahme am Sichtungslehrgang des ADAC!
Sieht trauriger aus, als es ist!
Ordentlich Ersatzteile gab es auch!
In etlichen Abendstunden wurde am Projekt GREEN ROCKET geschraubt und getüftelt. Die Zeit drängte – doch Papa Stephan behielt die Ruhe.
Unterstützt wurden die beiden von Alessandro Schröder, der sowohl beim Schrauben half als auch beim Training eine wichtige Rolle spielte. Nach einigen intensiven Feintuning-Sessions wurde das Kart auf die Probe gestellt – und: das Material hielt!
Vor der Praxis gab es noch ordentlich Theorie!
Dann war es so weit: der Sichtungslehrgang stand an! Nico spulte konzentriert und sicher Runde um Runde ab – trotz teilweise heftigem Regen. Alles lief wie am Schnürchen und am Ende des Tages war die Stimmung einhellig: Nico – klatschnass, aber happy. Papa Stephan – erleichtert. Alessandro – stolz!
Sichtungslehrgang: Das Gerät war neu, der Asphalt vertraut – und alles lief wie am Schnürchen!
Ob die Jury es genauso sieht und Nico es ins ADAC Team schafft? Die Rückmeldung steht noch aus. Was aber schon feststeht: Nico wird 2026 in der Serie „ADAC Kart Rookies Cup“ an den Start gehen!
Projekt GREEN ROCKET: Mission checked ✅
https://www.ac-luedenscheid.de/wp-content/uploads/2023/05/Ac-Lued-logo-1-300x138.png00Adminhttps://www.ac-luedenscheid.de/wp-content/uploads/2023/05/Ac-Lued-logo-1-300x138.pngAdmin2025-11-20 16:35:082025-11-21 16:01:00Projekt GREEN ROCKET
2. ACL Winter Grand Prix – Fulminanter Start in die Rennsport-Saison 2026
/in News /von AdminAm 7. März 2026 fiel der Startschuss für die Rennsport-Saison des AC Lüdenscheid – und zwar mit der zweiten Auflage des ACL Winter Grand Prix auf der Kartbahn Cool Runners in Gevelsberg.
Neun Teams mit insgesamt 42 Fahrern stellten sich der Herausforderung des dreistündigen Rennens. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt: vom erfahrenen Kart-Crack bis zum ambitionierten Gelegenheitsfahrer war alles vertreten. Auch beim Alter zeigte sich eine spannende Bandbreite – von 12 Jahren bis knapp über 40 reichte das Feld.
Schon vor dem Start lag Spannung in der Luft. Der Titelverteidiger, die MSC Herten Allstars, waren erneut angereist, um ihren Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Doch der letztjährige Zweitplatzierte TAMY RT by ACL hatte ebenfalls große Ambitionen und machte bereits im Qualifying deutlich, dass er ein ernstes Wort um den Sieg mitreden wollte.
Mit den Fahrern Timo, Alessandro, Marlon und Yannik setzte das Team TAMY RT ein klares Zeichen und setzte die Konkurrenz unter Druck. Dennoch zeigte der Titelverteidiger aus Herten seine Klasse und sicherte sich knapp die Pole Position. TAMY RT musste sich mit Startplatz zwei zufriedengeben – der Abstand war jedoch hauchdünn.
Auch die übrigen Teams präsentierten sich im Qualifying in starker Form. Doch allen war klar: Drei Stunden Renndistanz verlangen nicht nur Tempo, sondern auch Strategie und Kondition.
Spannung über die gesamte Distanz
Beim Start konnte Herten seine Pole Position behaupten und setzte sich zunächst an die Spitze des Feldes. Dahinter lauerte TAMY RT auf Platz zwei und hielt den Druck konstant hoch.
Die folgenden drei Rennstunden waren geprägt von taktischen Entscheidungen, schnellen Fahrerwechseln und hoher Konzentration. Neben den regulären Boxenstopps wurden die Karts im laufenden Rennen sogar zweimal „fliegend“ gegen frisch betankte Fahrzeuge ausgetauscht – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Fahrer.
Im Laufe des Rennens gelang es dem Team aus Herten zunächst, den Vorsprung deutlich auszubauen. Lange sah es nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch in der zweiten Rennhälfte begann das Rennen noch einmal eine völlig neue Dynamik zu entwickeln.
Die Aufholjagd
Mit dem Fahrerwechsel auf Alessandro kam frischer Schwung ins Rennen. In seinem rund 50-minütigen Stint drehte er konstant schnelle Runden und holte Stück für Stück auf das führende Team auf. Der Abstand schrumpfte spürbar.
Als Alessandro das Kart an Timo übergab, war TAMY RT wieder in Schlagdistanz. Die Lüdenscheider witterten ihre Chance.
Beim letzten Fahrerwechsel übernahm schließlich Yannik das Steuer. Der Rückstand auf die Spitze betrug inzwischen praktisch null Sekunden. Von Beginn an setzte er den führenden Fahrer Max Grün vom Team Herten unter massiven Druck.
Runde um Runde tastete er sich heran, analysierte jede Linie und nutzte schließlich eine passende Gelegenheit für ein sauberes Überholmanöver. Doch Herten zeigte erneut seine Klasse und konterte wenige Kurven später.
Die Entscheidung war vertagt – aber nicht aufgehoben.
Der entscheidende Angriff
Yannik blieb hartnäckig an der Stoßstange des Führenden. Minuten später folgte der nächste Angriff – diesmal erfolgreich. Mit entschlossener Linienwahl übernahm er die Führung und verteidigte sie konsequent.
Die letzten 13 Minuten des Rennens wurden zu einem echten Kraftakt. Doch beflügelt von der Führung baute er den Vorsprung Runde für Runde aus und brachte schließlich einen Abstand von 15 Sekunden ins Ziel.
Platz 1 – der Sieg geht nach Lüdenscheid!
Motorsport mit Leidenschaft
Neben dem Siegerteam zeigten auch alle anderen Mannschaften beeindruckende Leistungen. Der ACL Winter Grand Prix lebt von der besonderen Mischung seines Fahrerfeldes: junge Talente, erfahrene Fahrer und motorsportbegeisterte Freizeitpiloten kämpfen hier gemeinsam um jede Position.
Gerade diese Vielfalt macht den Reiz des Rennens aus – und sorgt für spannende Rennen, fairen Wettbewerb und jede Menge Leidenschaft auf der Strecke.
Fortsetzung folgt
Nach diesem packenden Rennen steht bereits fest:
Die 3. Auflage des ACL Winter Grand Prix wird kommen – und einige Teams haben ihre Teilnahme bereits angekündigt.
Der Countdown für das nächste Kapitel ist also bereits gestartet.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an der Startlinie!
AC Lüdenscheid stellt Weichen für die Zukunft
/in News /von AdminKontinuität im Vorstand – Yannik Bohmann rückt nach
Im Festzentrum Hohe Steinert blickte der AC Lüdenscheid im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück – und stellte zugleich die personellen Weichen für die kommende Saison.
Nach den Berichten aus den einzelnen Abteilungen stand vor allem die turnusmäßige Wahl des Vorstands im Fokus. Dabei setzt der Club auf bewährte Kontinuität:
Holger Niklas wurde erneut als 1. Vorsitzender bestätigt. Ebenso bleiben Erik Postma als Sportleiter sowie Heiko Kölz als Schriftführer in ihren Funktionen.
Nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit verabschiedete sich jedoch Bernd Aurisch aus dem Gremium. Er hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nicht erneut kandidieren zu wollen. Für ihn rückt mit Yannik Bohmann ein bekanntes Gesicht in den Vorstand nach. Der bisherige Trainer der Jugendabteilung übernimmt künftig Verantwortung auf Vorstandsebene.
„Bernd hat unseren Verein über viele Jahre hinweg mitgeprägt. Für diesen Einsatz gebührt ihm großer Dank“, würdigte der Vorsitzende Holger Niklas die Verdienste des scheidenden Beisitzers.
Sportliche Auszeichnung mit Symbolcharakter
Ein besonderer Moment der Versammlung war erneut die Verleihung des Rolf-Krepschik-Wanderpokals, der für außergewöhnliche sportliche Leistungen steht. Titelverteidiger Maarten Postma musste den Pokal in diesem Jahr weiterreichen – und tat dies mit sichtlicher Freude.
Neuer Preisträger ist Mika Kroczak, der mit einer starken Saison überzeugte und sich die Auszeichnung mehr als verdient sicherte.
Startschuss für die neue Saison
Nach der Versammlung richtet sich der Blick bereits wieder nach vorn:
Am 7. März beginnt für den ADAC-Ortsclub aus Lüdenscheid die neue Rennsaison. Mit frischer Energie im Vorstand und sportlichem Ehrgeiz auf der Strecke startet der ACL motiviert ins neue Motorsportjahr.
Projekt GREEN ROCKET
/in News /von AdminWas mit der lustigen Idee – dem elektrischen Motorisieren eines Bobby-Cars – begann, wurde schnell zu einem Projekt mit klarem Ziel: die Teilnahme am Sichtungslehrgang des ADAC Nordrhein und ADAC Westfalen für das ADAC Junior Team – und 2026 auch die Teilnahme am „ADAC Kart Rookies Cup“.
Damit war das Projekt GREEN ROCKET offiziell gestartet!
Aber der Reihe nach:
Nico, der seine Leidenschaft für das Kartfahren beim AC Lüdenscheid im Kartslalom entdeckt hat, findet zunehmend Spaß an Kurvendrifts und Highspeed. Im Kartslalom verbessert er sich stetig, kommt immer besser zurecht und steigert kontinuierlich seinen Speed.
Doch das Fieber, ein motorisiertes Gefährt unter dem Hintern zu haben, wurde immer stärker. Und es sollte nicht nur beim Kartslalom bleiben! Gemeinsam mit Papa Stephan entstand die Idee, ein Bobby-Car zu elektrifizieren – gesagt, getan. Nur ein paar Abende später rollte das Bobby-Car los – und das mit beachtlichem Tempo!
Damit war klar: Es muss etwas Schnelleres her! Ein gebrauchtes Kart wurde organisiert, komplett zerlegt, der Motor überholt, das Chassis neu aufgebaut – kurzum: es folgte ein Komplettumbau. Das erklärte Ziel: erfolgreiche Teilnahme am Sichtungslehrgang des ADAC!
In etlichen Abendstunden wurde am Projekt GREEN ROCKET geschraubt und getüftelt. Die Zeit drängte – doch Papa Stephan behielt die Ruhe.
Unterstützt wurden die beiden von Alessandro Schröder, der sowohl beim Schrauben half als auch beim Training eine wichtige Rolle spielte. Nach einigen intensiven Feintuning-Sessions wurde das Kart auf die Probe gestellt – und: das Material hielt!
Dann war es so weit: der Sichtungslehrgang stand an! Nico spulte konzentriert und sicher Runde um Runde ab – trotz teilweise heftigem Regen. Alles lief wie am Schnürchen und am Ende des Tages war die Stimmung einhellig: Nico – klatschnass, aber happy. Papa Stephan – erleichtert. Alessandro – stolz!
Ob die Jury es genauso sieht und Nico es ins ADAC Team schafft? Die Rückmeldung steht noch aus.
Was aber schon feststeht: Nico wird 2026 in der Serie „ADAC Kart Rookies Cup“ an den Start gehen!
Projekt GREEN ROCKET: Mission checked ✅